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Entwicklung der Radwege in Frýdek-Místek

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Im Jahre 1999 wurde der Generel des Radverkehrs für Frýdek-Místek ausgearbeitet, die Outputs wurden nachfolgend in den Gebietsplan der Stadt eingearbeitet. Ein Teil der Radwege, die im Generel für die Realisation der I. Etappe entworfen wurden, wurde schon in Betrieb genommen, zurzeit wird ein „Passport“ dieser Wege ausgearbeitet. Es handelt sich um folgende Radwege:
Frýdek-Místek, Stadtdurchfahrt (im Förderantrag an SFDI figurierte sie als Reparatur des Radwegs – Stadtdurchfahrt), in Gesamtlänge von 3,103 km, Realisation – Bezeichnung mit horizontalen und vertikalen Verkehrszeichen auf bestehenden Bürgersteigen im Jahre 1996. Der Weg wird parallel mit der Straße I/48 geleitet, die durch das Stadtzentrum führt. Für die Führung des Radweges nutzt man einen Teil des 3,5 bis 5,0 m breiten Bürgersteigs, der von Fußgängern und Radfahrern stark frequentiert wird. Bei einem hohen Verkehrsaufkommen auf der Straße I/48 (in dem am meisten belasteten Abschnitt waren es zurzeit der Errichtung  ca. 35 Tausend Fahrzeuge/Tag, heute ca. 40 Tausend Fahrzeuge/Tag) war es notwendig, einen Teil des Bürgersteigs für die Radfahrer abzuteilen, und zwar aus der Sicht der Erhöhung der Verkehrssicherheit. In den Jahren 2006 a 2007 wurde der Radweg um die Stadtdurchfahrt rekonstruiert. Insgesamt wurden hier 17 Mio. Kč investiert, für den gesamten Wechsel der ausgedienten Straßenbeläge aus gegossenem Asphalt zur Bitumenabdeckung und zum Anbringen einer speziellen Harzoberfläche auf der Hochstraßenbrücke.
Ostrava – Beskydy, geführt am linken Ufer entlang des Flusses Ostravice, in Betrieb genommen im Kataster der Stadt in der gesamten Länge als Rad- und Fußweg I. Teil: Länge 941 m, Breite 2,5 m, ab Katastergebiet Sviadnov bis Riegrova Straße. Oberfläche Betonpflaster, ohne farbige Unterscheidung, C 9, Realisation 1999 II. Teil: L. 1352 m, Br. 3,5 m, geführt an der Schutz-Staumauer des linken Ufers des Flusses Ostravice, Inbetriebnahme ab Anschluss an Radweg Ost – West am Park B. Smetana über die Straße Ke splavu. Oberfläche Betonpflaster, farbige Unterscheidung für Fußgänger und Radfahrer, C 10, Realisation 1999 III. Teil: L. 502 m, Br. 2,5 m, knüpft an den I. Teil an der Riegrova Straße an, endet durch den Anschluss an den II. Teil am Park B. Smetana. Oberfläche Betonpflaster, ohne farbige Unterscheidung, C 9, Realisation 2003 IV. Teil: L. 1236 m, geführt am linken Ufer entlang des Flusses Ostravice ab der Straße Ke splavu bis zum Ende des Katastergebiets hinter dem Polizeiareal, davon 620 m Br. 3,5 m, Betonpflaster, mit farbiger Unterscheidung, C 10, weitere 616 m mit Bitumenoberfläche, Br. 2,5 m, C 8. Ergänzt durch die Ausfahrt zur Stará Riviera Straße L. 173 m, Br. 3 m, Oberfläche Betonpflaster, ohne farbige Unterscheidung, C 9, Realisation 2003.
Palkovická – Olešná, Gesamtlänge 3, 804 km, Realisation 2004, Führung – ab Unterführung der Str. I/56 an den Gaswerken durch einen eigenständigen Weg,  L. 210 m, Br. 2,5 m, Betonpflaster, ohne farbige Unterscheidung, C 8, - weiter über die Kvapilova Straße bis zum km 1,015, von dort entlang der Kvapilova Straße auf einem eigenständigen Wall L. 240 m einschl. des Stegs über den Fluss Olešná, Br. 2,5 m, Oberfläche Betonpflaster, ohne farbige Unterscheidung, C 8, - anknüpfende Strecke L. 300 m, Br. 4 m (2,5 m Radweg, 1,5 m Bürgersteig), Oberfläche Betonpflaster, mit farbiger Unterscheidung, C 10, - weiter über den Staumauer der Talsperre Olešná, wo der Verkehr von Motorfahrzeugen außer der zweckbezogenen Wartung Flussgebiet Odra ausgeschlossen wurde. Rekonstruierter Teilabschnitt L. 420 m, Br. 5 m (3 m Radweg, 2 m Fußgänger), Bitumenoberfläche, Aufteilung durch Bezeichnung mit horizontalen Verkehrszeichen, C 10, - verbindet den Teilabschnitt zwischen dem Parkplatz und der Straße Na Hrázi in der Länge von 201 m, Br. 3 m, Oberfläche Betonpflaster, ohne farbige Unterscheidung, C 9 – der weitere Teil wird über bestehende Straßen geführt – Straße K Olešné, Straße Palkovická und Straße Kvapilova, zurück zur Unterführung der I/56, wo die Trasse an den bestehenden Radweg Frýdek-Místek, Ost – West anknüpft, geführt vorwiegend parallel zur Straße I/48. Dieser Radweg ist an die Fernradtrassen Nr. 6004 und 6006 angebunden, die ein Bestandteil der Trasse Brána Beskyd Frýdek-Místek – Staré Město sind (Verbindung des Radwegs Ostrava-Beskydy mit dem städtischen Teil der Siedlung Slezská und dem Sportareal in Staré Město), geführt am rechten Ufer des Flusses Ostravice und ab dem Zusammenfluss am rechten Ufer des Flusses Morávka, mit einem Steg in Richtung Staré Město und einer Anbindung an verlaufende Radwege Nr. 6003, 6004, 6005 und 502. Gesamtlänge 2,2 km, Realisation im Jahre 2001, Investor war die Vereinigung der Gemeinden des Frýdek-Místek Gebietes, in dessen Besitz der Radweg bisher geführt wird. Der größte Teil des Radweges wurde im Katastergebiet der Gemeinde Staré Město gebaut; dieser Ort ist eng an Frýdek-Místek gelegen und dient nicht nur den Bürgern dieser zwei Ansiedlungen - Haupttrasse ab dem Steg über den Fluss Ostravice (Richtung Poříčí, im Katastergebiet Místek), entlang der Flüsse Ostravice und Morávka bis hin zur Anschlussstelle zur Straße Na Podvolání in Länge von 1554 m, Br. 3,0 und 3,50 m, Belag meist Betonpflaster außer den zwei Teilabschnitten, die aufgrund des Befahrens der LKWs zur Instandhaltung des Wasserstroms eine Bitumenoberfläche aufweisen (L. ca. 150+50 m), C 9 – Verbindungsstrecke ab dem Ende der Haupttrasse bis zur Straße Na Podvolání in Länge von 247 m, Br. 3,5 m, Bitumenoberfläche, C 9 – Steg für Radfahrer und Fußgänger über den Fluss Morávka, L. 45 m, Br. 3 m, C 9 – Verbindung vom Steg zur städtischen Straße in Staré Město in der Länge von 98 m, Br. 3,5 m, Oberfläche Betonpflaster, C10 – Verbindung an die Siedlung Slezská, L. 259 m, Br. 3,0 m, Oberfläche Betonpflaster.
Radweg hinter dem Friedeker Friedhof in Länge von 280 Meter umgeht die Kollisionsstelle zwischen den Zäunen der Kleingärtnerkolonie und den anliegenden Häusern. Der Weg wird entlang der Treibhäuser und dem hinteren Teil des Friedeker Friedhofs geleitet. Seine Oberfläche besteht aus Betonpflaster. Im Jahre 2006 wurde Konzeptionsmaterial ausgearbeitet, das eine weitere Etappe des Ausbaus der Radwege mit Anschuss an das umgebende Gebiet empfiehlt, damit die weitere Entwicklung der Radtrassen kontinuierlich fortgesetzt werden kann.
Ende des Jahres 2008 wurde eine Rekonstruktion des Radweges Olešná durchgeführt, und zwar ab der Staumauer der Talsperre um den Aquapark bis zur Straße Nad Přehradou. Die Kosten der Rekonstruktion dieses 1040 m langen Teilabschnitts betrugen 14,7 Mio. Kč. In der zweiten Jahreshälfte des Jahres
2009 wurde der Anschluss des ČD-Bahnhofs und des Busstandorts an die zentralen Radwege einschl. des neuen 100 m langen und 3 m breiten Stegs für Fußgänger und Radfahrer zwischen der Straße Svatoplukova und dem Areal SOKOLÍK durchgeführt. Zum Netz der Radwege kamen so weitere ca. 1100 m Radwege hinzu, die als gemischt oder ausschließlich für Radfahrer bestimmt geführt werden. Es gelang, für den Ausbau einen finanziellen Beitrag von Staatsfonds der Verkehrsinfrastruktur (SFDI) in Höhe von 6 913 000 Kč zu gewinnen (die SFDI-Geldmittel wurden für den Ausbau des Radweges wie auch für den des Stegs an sich bestimmt).
Im Herbst des Jahres 2010 wurde die Umrundung des Radweges um die Talsperre Olešná durch den Bau eines 3,1 km langen Abschnitts vom Aquapark zum Restaurant Rybárna am gegenüberliegenden Ufer beendet. Zu den Bestandteilen des Radweges gehören auch zwei aus Stahl/Holz bestehende Brückchen über den Fluss am Bootshaus und an der Auslaufsstelle des Teiches und ein Betondurchlass. Nun ist der Kreisradweg komplett und die Radfahrer und Skater können sich auf der ca. 5 km langen Rundstrecke erfreuen. Die gesamte Oberfläche besteht aus einem glatten Asphaltbelag.

Verarbeitung: Ing. M. Duží, Ing. A. Chalupová, Frýdek-Místek, 2005-2010
In der Anlage befinden sich Fotos einiger fertig gestellten Teilabschnitte der Radwege.

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