Das Frydeker Schloss - Das Frydeker Schloss, ursprünglich eine gotische Burg, wurde laut erster urkundlicher Erwähnung aus dem Jahre 1327 durch die Teschener Dynastie der Pias- ten gegründet. In der Vergangenheit durchlief es viele Umbauten im Stil der Renaissance und des Klassizismus, die sich bis in das 18. Jahrhundert erstreckten. Zum Schloss gehört ein im 19. Jahrhundert angelegter Park. Von den Innenräumen ist der Rittersaal aus dem 17. Jahrhundert ein-drucksvoll, der mit den Wappen des schlesischen Adels geschmückt ist. In der Gegenwart hat hier das Beskiden-Museum mit einer umfangreichen Ausstellung seinen Sitz, die die Geschichte und Kultur des Gebietes der Beskiden dokumentiert. Das Schloss dient als Kulturzentrum, in dem regelmäßig verschiedenste Ausstellungen, Konzerte und Veranstaltungen der dramatischen Kunst stattfinden.
Basilika Maria Heimsuchung - Errichtet in den Jahren 1740 - 1777. In der Vergangenheit war sie ein bedeutender Wallfahrtsort. Im Park bei der Kirche befindet sich die Neurenaissance- Kapelle des Herzens Jesu aus den Jahren 1880 - 1882, sowie 14 kleine Kapellen des Kreuzweges aus der Zeit 1876- 1877.
Kirche des Hl. Jost in den Komensky-Gär-
ten - Das Bauwerk aus dem Jahre 1612 stellt ein einzigartiges Denkmal von volkstümlichem Re¬naissancecharakter dar.
Barockes Gasthaus U Kriveho psa (Zum Krummen Hund) - An die Aufenthalte rus¬sischer Heerführer erinnert hier die Gedenktafel für A. V. Suvorov, der im Jahre 1800 aus dem schweizerisch-italienischen Feldzug zurückkehrte, sowie für M. I. Kutusov aus dem Feldzug im Jahre 1805, der mit Napoleons Sieg in der Schlacht bei Austerlitz (Slavkov) endete.
Pfarrkirche des Hl. Johannes des Täufers -
Kirche mit einem gotischen Kern aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts.
Kirche der HI. Johannes und Paulus - Die
Kirche mit einem Rokoko-Interieur entstand in den Jahren 1763-1769. Sie ist von einer Mauer mit Nischenkapellen des Kreuzweges umgeben.
Jüdischer Friedhof - Er wurde im Jahre 1882 in Frydek angelegt, der Trauersaal hat klassizistische architektonische Elemente. Die älteste Erwähnung der Juden stammt aus dem Jahre 1636. Jüdische Familien siedelten sich hier ab der Mitte des 19. Jahrhunderts an. Die Synagoge aus dem Jahre 1865 stand gegenüber der Basilika, wurde jedoch im Jahre 1939
St. Jakobskirche - Beim Misteker Platz der Freiheit (nämesti Svobody) steht die ursprünglich gotische Kirche, deren heutige Gestalt aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts stammt.
Allerheiligenkirche - Sie wurde in den Jahren 1716-1730 nach der Pestepidemie als Dansagung für die Errettung errichtet.
St. Martinskirche in Skalice
Die St. Martinskirche auf der Anhöhe von Skalice stammt wahrscheinlich aus der Zeit der Wende des 16. und 17. Jahrhunderts.
Kirche Maria Schnee in Lysüvky
Die Filialkirche Maria Schnee entstand durch den Umbau der ursprünglichen Kapelle im Jahre1798.
Stadtmauern - In Frydek Na Blatnici blieben Reste der mittelalterlichen Stadtmauern aus der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts erhalten. Ursprünglich schützten sie die ganze Stadt. In die Stadt führten zwei Tore - das Untere Tor (sog. Leskowetzer Tor) und das Obere Tor (sog. Teschener Tor).
Evangelische Kirche der Böhmischen Brü¬der - Der neugotische Bau stammt aus dem Jahre 1910.



